Julias Praktikum in einem Hotel!

Im Video erzählt Julia aus Salzburg von ihrem Praktikum in einem Hotel in Italien und den Erfahrungen, die sie während ihres Aufenthalts gesammelt hat.

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Hallo, ich bin Julia, ich bin 18 Jahre alt und ich gehe in die Tourismusschule Glessheim in Salzburg. Ich habe mein letztes Sommerpraktikum in Italien absolviert, genauer gesagt in Grado. Ich wollte erstmal den Unterschied sehen oder erfahren zwischen unseren Betrieben in Österreich und Deutschland und anderen Betrieben im Ausland, ob es von der Organisation anders ist, von der Aufstellung her und wie es einfach so ist.

Unser schuleigenes Career Center, die haben mir das empfohlen, unsere anderen Freundinnen, mit denen ich dann hingegangen bin. Wir hatten ein Aufenthaltsverfahren, das ging relativ schnell, dadurch, dass die Schule eine sehr gute Verbindung hat mit Auslandsbetrieben. Wir hatten einen wirklich coolen Zeitplan, wir hatten eine Sechstagewoche, das heißt Teilzeit, das heißt wir haben in der Früh drei Stunden gearbeitet und am Abend drei Stunden.

Somit hatten wir dann den ganzen Nachmittag frei, konnten an den Strand gehen und halt auch wirklich viel sehen und erleben. Die ersten zwei Tage sind wir in eine Suite untergebracht worden, das ist bezahlt worden vom Hotel. Das war ziemlich cool zum Einleben und einfach halt um mal anzukommen.

Danach sind wir in die Mitarbeiterquartiere umgezogen, die haben sich gleich im Hotel befunden und dort haben wir dann für die restlichen acht Wochen gelebt, zusammen zu dritt in einem Zimmer. Ich wollte selber mal meinen Horizont erweitern, was vor allem das Arbeiten angeht im Ausland und mal erleben, wie es ist, komplett auf sich alleine gestellt zu sein.  Was mich als erstes sehr überrascht hat, ist, dass die Italiener sehr traditionsbewusst sind.

Das heißt, es hat sehr viele Feste gegeben und sehr viele Traditionen, die wir miterleben durften. Vor allem Fasching ist dort ein sehr großes Ding, vor allem im Sommer. Und es wird einfach sehr ausgiebig gefeiert, teilweise über Tage mit sehr großen Umzügen.

Und was die Menschen dort angeht, also die Mitarbeiter waren sehr, sehr, sehr nett. Die waren immer für uns da, die haben mit uns Sachen unternommen, sie haben uns sehr viel beigebracht, vor allem was Sprache angeht, weil ich selber nach Italien gegangen bin ohne Italienischkenntnisse. Also ich habe in der Schule Französisch gelernt, rede auch selber Französisch und dann habe ich dort innerhalb von zwei Wochen Italienischkenntnisse aufgebaut, mit Hilfe der Mitarbeiter.

Und somit nach acht Wochen konnte ich sehr, sehr viel verstehen und auch sehr viel selber reden.  Es hat mich vor allem persönlich sehr viel verändert. Das heißt, ich habe gelernt, sehr viel für mich selber zu sorgen, wie es ist, mit ganz neuen Menschen umzugehen, mit Menschen, die eine ganz andere Sprache sprechen.

Persönlich war es am Anfang sehr schwierig, dass man sich selber allein gestellt ist, vor allem die erste Woche, komplett in einem neuen Land, alleine. Ich hatte zum Glück zwei Freunde dabei. Den Anschluss erstmal dort zu finden, ist vielleicht schwierig.

Bei uns war es ein bisschen besser, weil die Mitarbeiter auf uns zugekommen sind. Wir haben uns geholfen und sehr oft Sachen mit uns unternommen und geschaut, dass wir einfach gut aufgenommen sind. Auf jeden Fall.

Ich finde, das ist vor allem für die berufliche Karriere sehr wichtig und auch sehr cool, weil wenn man so etwas im Lebenslauf hat, dann schaut das viel besser aus. Und persönlich ist es wirklich eine richtig coole Erfahrung, weil man einfach viele neue Leute kennenlernt. Man sieht mal den Unterschied zwischen den deutschen und den österreichischen Betrieben und den italienischen Betrieben, weil die sich in der Organisation richtig unterscheiden.

Am Anfang hatte ich mir selbst gedacht in Italien, dass die überhaupt keine Organisation haben im Betrieb. Aber nach ein paar Wochen habe ich dann festgestellt, die haben ein ganz anderes System und dass es eigentlich richtig gut funktioniert, aber wir sowas überhaupt nicht gewohnt sind.